„Bad“ von Michael Jackson: Das Album, das alles veränderte
MusikgeschichteAls Michael Jackson 1987 sein Album „Bad“ veröffentlichte, war er bereits der größte Popstar der Welt.
„Thriller“ hatte Maßstäbe gesetzt, die kaum zu übertreffen waren.
Genau diese Erwartungshaltung machte „Bad“ zu einem Wendepunkt – musikalisch wie persönlich.
Jackson wollte sich neu definieren. Weg vom reinen Entertainer, hin zu einem Künstler mit Kontrolle,
Haltung und eigener Vision. Der Titeltrack „Bad“ war eine klare Ansage: härter, urbaner, direkter.
Doch der Versuch, sich neu zu positionieren, brachte nicht nur Erfolge, sondern auch innere Konflikte.
Ein Album zwischen Anspruch und Erwartung
Songs wie „Smooth Criminal“, „Man in the Mirror“ oder „Dirty Diana“ zeigen die Spannbreite des Albums.
Zwischen Tanzfläche, Gesellschaftskritik und Selbstzweifel entsteht ein Werk, das weniger glatt ist
als sein Vorgänger – dafür ehrlicher und kantiger.

„Bad“ ist kein perfektes Album. Aber genau darin liegt seine Stärke.
Es zeigt einen Künstler auf dem Höhepunkt seines Ruhms – und gleichzeitig
am Beginn einer inneren Zerrissenheit, die seine weitere Karriere prägen sollte.
Der Kurzfilm zu „Bad“ gilt bis heute als Meilenstein der Musikvideogeschichte.
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